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Führung durch Gartz
Bildurheber: Frank Preuß In Gartz findet man noch einige Zeugnisse seiner langen und wechselvollen Geschichte.
1249 erhielt Gartz von Herzog Barnim I. das Stadtrecht verliehen.
Von weitem ist schon das Stettiner Tor zu erkennen. Es wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist als einziges von vier Toren erhalten geblieben.
Bildurheber: Frank Preuß Im Tor ist ein Relief zu Ehren Ferdinands von Schill angebracht, der in seinem ersten Kriegsjahr als junger Offizier in Gartz wohnte.
Weitere Informationen zur Geschichte von Gartz finden Sie gleich nebenan im Ackerbürgermuseum.
Bildurheber: Frank Preuß Unweit des Museums Richtung Osten finden Sie das hübsche Heilig-Geist-Hospital (Spittel).
Es entstand im 13. Jahrhundert und wurde vom Nonnenkloster betreut.
Nach der Reformation 1517 diente es als Gotteshaus.
1794 wurden darin Wohnungen eingerichtet.
Bildurheber: Frank Preuß Ein paar hundert Meter weiter, unten an der Oder, findet man ein weiteres Zeugnis kriegerischer Zeiten.
Die nach Polen führende Brücke wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Zur Mahnung wurde ein "Brückenschlag" installiert.
Bildurheber: Frank Preuß Von der Oder zurück zum Ortskern gehen Sie durch eine der alten Gassen.
Sie sehen schon die mächtige St. Stephanskirche, die auch im letzten Krieg stark gelitten hat.
Der Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen.
Im 15. Jahrhundert erfolgte der Neubau des Chores durch Heinrich von Brunsberg.
Bildurheber: Frank Preuß 1945 brannten Teile der Kirche aus.
In den 80er Jahren erfolgte ein teilweiser Wiederaufbau.
Heute finden in dem imposanten Gebäude alljährlich Konzerte statt.
Bildurheber: Frank Preuß Wenn Sie hinter der St.-Stephans-Kirche Richtung Süden die Zingelstraße hinuntergehen, sehen Sie rechterhand den Storchenturm.
Er wurde im 15. Jahrhundert als zweistufiger Turm erweitert. Er ist auf der Stadtseite mit Ziegelmauerwerk versehen und auf der anderen Seite mit Findlingen in die Stadtmauer integriert.
Er ist 24 m hoch und trägt seinen Namen aus einem naheliegenden Grund: er dient regelmäßig als Nistplatz für Störche.
Bildurheber: Frank Preuß Ein Stück weiter können Sie durch ein Tor der Stadtmauer auf die andere Seite und dann nordwärts zurück zur Stettiner Straße gelangen.
Die Straße heißt Wall und hat hübsche kleine Grundstücke. Dort können Sie mal auf die Höfe bzw. in die Gärten schauen, die sehr schön an die Stadtmauer grenzen.
Bildurheber: Frank Preuß Zurück am Stettiner Tor finden Sie weitere Informationen in der
Tourist-Information, wo Sie sich auch für ausführlichere Rundgänge anmelden können.
Die freundlichen Mitarbeiterinnen stehen Ihnen jederzeit gern für Auskünfte zur Verfügung.
Kontakt:
Multikulturelles Centrum Templin e.V. - Templin
Stadtrundgänge können jeden Tag, auch am Wochenende, mit Voranmeldung durchgeführt werden. Teilnehmerzahl mindestens 8 Personen.
Sie dauern ca. 1,5 bis 2 Stunden und haben eine Länge von 2-3 km.
Weitere Führungen:
Ackerbürgermuseum
Kranich-Wanderung, unter Leitung der Naturwacht, Ende September, Anfang Oktober.
Text und Fotos © Internetmarketing Frank Preuß, city-map Uckermark 2006
Weitere Informationen
Quellenangabe:
F.Preuß UM
