Natiskano od http://www.uckermark.city-map.de/city/db/081802017214
Der Wallpfad
Fotografija: Frank Preuß
Fotografija: Tourismusverein Uckerseen Was ist der Wallpfad ?Der "Wall" bezogen auf Burgwälle, der "Pfad" ist der Weg, der zum Burgwall führt.
Der Wallpfad führt durch die Uckerseen-Region, vorbei an slawischen Burgwällen.
Er streift unterschiedliche Kulturepochen, steinzeitliche Gräber, bronzezeitliche Kultplätze, kaiserzeitliche Siedlungen, sowie mittelalterliche Orts- und Stadtgründungen.
Der Weg erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 70 Kilometer. Er kann per Rad oder mit dem Auto befahren werden. Auf Grund seiner Länge ist er eine echte Herausforderung für Wanderer.
Karte
Wie es begann...
Schon in grauer Vorzeit wussten die Menschen, dass es in der Uckerseen-Region wunderschön ist und siedelten sich hier an. Von dieser frühen Besiedelung gibt es zahlreiche Funde und Zeugnisse.
Einige Sehenswürdigkeiten rund um den Wallpfad
Fotografija: Frank Preuß Pechberg
bei Voßberg ist ein fantastischer Aussichtspunkt. Er gehört zu den höchsten freiliegenden Punkten und bietet einen beeindruckenden Ausblick über die Uckermark bis nach Prenzlau. In der Bronzezeit wurde auf seinem höchsten Punkt ein Hügelgrab errichtet, welches auch heute noch sichtbar ist.
Mittelpunkt der Uckermark
Direkt an der Straße von Seehausen nach Potzlow in der Nähe der Kanalbrücke (Ucker) bei Seehausen liegt der geografische Mittelpunkt der Uckermark. In der Nähe des Mittelpunktes befinden sich eine überdachte Sitzgelegenheit sowie ein 6-Tonnen-Findling mit Gedenktafel.
Blocksteinkistengrab
Auf dem Zimmerberg in der Nähe von Warnitz befindet sich auf einer Höhe von ca. 106 m das Blocksteinkistengrab. In diesen Steinkisten wurden früher Verstorbene beerdigt. Beim Bau der Autobahn im Melzower Forst wurden in den 30er Jahren viele Steinkisten entdeckt. Auf dem Zimmerberg ist wohl die einzige unzerstörte Steinkiste dieser Region. 1986 wurde sie wieder hergerichtet.
Fotografija: Frank Preuß Hölzener Roland
Steht im Dorfe Potzlow bei Prenzlau. Er soll daran erinnern, dass Potzlow einst eine Stadt war und seit 1305 auch Jahrmarktsrecht besaß.
1991 wurde er neu errichtet steht auf nun auf dem Marktplatz. Er streckt den einen Arm von sich und hält in der anderen Hand ein Marktschwert. Der alte hölzerne Roland steht heute im Turm der Kirche Potzlows.
Fotografija: Frank Preuß Kirche Fergitz
Im 14. Jahrhundert wurde die Kirche von Fergitz aus Backstein auf einem Feldsteinsockel erbaut. Unter den üblichen Feldsteinkirchen ist sie damit eine Besonderheit der Uckermark. 1727 und 1866 wurde der Turm in Fachwerkbauweise erneuert, da er einzustürzen drohte.
Ein schlichter Kanzelaltar aus dem 18. Jahrhundert und Reste eines Schnitzaltars um 1600 sind noch in der Kirche vorhanden.
Erbgräber derer von Arnim
Arnim ist der Name eines alten Adelsgeschlechts, das sich wohl Mitte des 15. Jh. in der Uckermark angesiedelt hat. Das Geschlecht wurde im Jahr 1204 mit "Alardus de Arnem" erstmals urkundlich erwähnt. Auch heute sind die von Armins noch vereinzelt in der Uckermark ansässig.
Von 1577 bis 1927 bestand in Suckow ein Rittergut der Familie von Arnim. Das im Jahr 1734 errichtete Suckower Schloss wurde 1945 ein Opfer der Flammen. In der Nähe des Schlosses befindet sich eine Begräbnisstelle der Familie von Armin.
Fotografija: Förderverein Gerswalder Wasserburg
Die Entstehung der Wasserburg Gerswalde ist bis heute weder aus Urkunden noch durch archäologische Befunde belegbar.
Bisher wird davon ausgegangen, dass sie im Ergebnis der Eroberung der Uckermark, die bis zur Mitte des 13. Jh. den Pommern gehörte, durch die Askanier in der Zeit von 1239 bis 1250 erbaut wurde.
Der damals wesentlich größere Haussee reichte bis an die Anhöhe heran. Ein Burggrabensystem lässt sich heute jedoch nicht mehr nachweisen.
Die Wasserburg Gerswalde vermittelt noch heute ein eindrucksvolles Bild einer mittelalterlichen Burganlage.
Wallpfad Logo
Fotografija: Tourismusverein Uckerseen Das Dach der oberen Hälfte besteht aus drei spitz zulaufenden Pfahlenden, die von einem Jochbalken gefasst, einen Ankerfuß der Brücken bilden, Jochkonstruktion der „kurzen“ slawischen Brücke.
Die untere Verbindung des Daches symbolisiert eine Jochverbindung.
Gleichzeitig bildet das Dach auch die Versalie „W“, die einen Hinweis auf den Begriff Wallpfad geben soll.
Das stilisierte „W“ stellt das Dach eines slawischen Burgwallwehrturmes dar.
Auch hier ist der Bezug zum Inhalt des Wallpfades gegeben.
Die darunter liegenden Rechtecke symbolisieren die Schießscharten des Turmes.
Bei den Verstrebungen in der unteren Hälfte des Motivs handelt es sich um die Darstellung der Jochkonstruktion der „langen“ Brücke in der Vorderansicht.
In dieser Konstruktion laufen nur zwei Pfahlenden nach oben zusammen.
Der sich aus der Jochkonstruktion ergebende vierteilige schwarze Hintergrund, gibt die Grundform des Walles wieder. Somit ist auch hier der Bezug zu allen Wallanlagen realisiert worden.
Außerdem ist hinter der Konstruktion ein Pfad zu sehen, der leicht schräg nach rechts oben hin zum Wall führt. Auch hier kann die Beziehung zum Wallpfad assoziiert werden.
Dodatne informacije
Navedba izvora:
A.Piehler UM
